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15 Jahre XING, 15 Trends: Was die Zukunft für Personaler bringt

05.11.2018

Es ist der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung, die Concorde erhebt sich zum letzten Mal, Gerhard Schröder ist Bundeskanzler in Deutschland, Modern Talking trennt sich erneut und das erste Handy mit Videoaufnahmefunktion erscheint auf dem Markt. Und in Hamburg geht XING online – damals noch unter dem Namen openBC. Das war 2003.

2003 fällt der Startschuss für XING

15 Jahre später ist XING nach wie vor in der Hansestadt beheimatet und für viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht mehr aus dem Berufsleben wegzudenken. Über 15 Millionen Menschen sind auf XING registriert, mehr als 1.500 Mitarbeiter arbeiten täglich an der Weiterentwicklung. Über das Online-Netzwerk tauschen Berufstätige sich aus, suchen und finden Kooperationspartner oder Dienstleister, sie organisieren Events, lesen branchenrelevante News und nicht zuletzt steht XING für Personalentscheider für das Thema E-Recruiting.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir auch die nächsten 15 Jahre beschreiten. Und wenn man sich die aktuellen Entwicklungen anschaut – Stichwort Fachkräftemangel, Digitalisierung – können wir uns auf einiges gefasst machen.

HR Trends: Robo-Recruiting, Power of Diversity, Cultural Fit, Remote Work, Co-Working Places und Self-Management

XING hat sich unter den Mitgliedern und Ihnen – unseren Unternehmenskunden – umgehört. Zusammen mit dem bekannten Trendforscher Prof. Peter Wippermann haben wir anlässlich unseres Jubiläums 15 Trends zur Arbeitswelt 2033 erarbeitet und hierzu Ihre Meinung abgefragt. Neben gesellschaftlichen Trends und solchen, die den Einzelnen betreffen, beschäftigen wir uns auch intensiv mit Recruiting-Themen.

Der vollständige Trend-Bericht steht jetzt kostenfrei zum Download bereit. Klicken Sie dafür bitte das unten stehende Bild an. Screenshot PDF

Lernen Sie, welche Themen Sie in den kommenden Jahren besonders beschäftigen werden und wie Personaler die Entwicklung dieser einschätzen:

Robo-Recruiting – Künstliche Intelligenz (KI) wird eine massive Rolle spielen

  • Nur 4 Prozent setzen derzeit auf KI im Recruiting.
  • Aber: 95 Prozent gehen davon aus, dass der Einsatz von KI zunehmen wird.
  • 87 Prozent glauben, dass KI in Zukunft einen wesentlichen Anteil bei der Auswahl eines Kandidaten haben wird.
  • Die finale Personalentscheidung sieht der Löwenanteil der Personaler weiterhin in menschlicher Verantwortung, nur drei Prozent trauen diese der KI zu.

Cultural Fit – Zur Unternehmenskultur zu passen, wird wichtiger sein als das Fachwissen

  • 84 Prozent haben Bewerbern schon wegen fehlendem Cultural Fit abgesagt.
  • 69 Prozent erwarten, dass Unternehmen künftig diese Passung systematisch in jedem Recruiting-Prozess prüfen werden.

Power of Diversity – Konsequentes Diversity Management zahlt sich wirtschaftlich aus

  • 78 Prozent der befragten Personaler finden schon heute, dass Diversity-Management eine Firma langfristig erfolgreicher macht.
  • 54 Prozent verfügen schon heute über mindestens eine gezielte Maßnahme.
  • Bei fast der Hälfte (46 Prozent) spielt der Aspekt bei der Bewerberauswahl jedoch keine Rolle.

Co-Working Places – Externe und flexible Arbeitsorte werden die Regel sein

  • 78 Prozent der Unternehmen bieten bereits heute die Arbeit außerhalb des Büros an.
  • Vornehmlich sollen hierdurch die Arbeitgeberattraktivität gesteigert (91 Prozent) sowie ein Standortnachteil ausgeglichen werden (50 Prozent).
  • 72 Prozent rechnen damit, dass es in Zukunft möglich wird, dass Mitarbeiter überwiegend virtuell zusammen arbeiten.

Self-Management – die Top-down-Unternehmensführung wird ein Relikt der Vergangenheit

  • 64 Prozent der befragten Personaler meinen, dass die klassische Führung durch eine agilere Struktur abgelöst werden wird.
  • Jedes siebte Unternehmen glaubt, dass es bei ihnen in 15 Jahren keine Hierarchien und Vorgesetzte mehr geben wird.

Diese und weitere Trends finden Sie im Trend-Bericht, den Sie kostenfrei herunterladen können.

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Autorin des Artikels
Yee Wah Tsoi
Yee Wah ist seit 2008 bei XING. Die Bielefelderin (gibt's wirklich!) war dort zuerst in der PR tätig. Seit 2017 ist sie für den Recruiting Content zuständig.