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Job-Umfrage 2020: Jeder zweite österreichische Erwerbstätige zeigt sich zum Jahresstart offen für einen Jobwechsel

21.01.2020

Alle Jahre wieder: Passend zum Jahreswechsel stellen sich viele Menschen wieder die Frage, was sie in den vergangenen zwölf Monaten geleistet haben. Am Ende stellt sich oftmals heraus, dass man viele Dinge, die man sich vorgenommen hatte, nicht geschafft hat und nimmt sich vor, im neuen Jahr alles anders zu machen. Ob Sport, Gesundheit, Partnerschaft oder Job: es gibt vieles, was man angehen und optimieren kann.

Es ist kein Geheimnis, dass XING in den ersten Wochen des Jahres mit schöner Regelmäßigkeit die meisten Besucher verzeichnet. Unsere Mitglieder bringen ihren Lebenslauf auf Vordermann, rufen den Stellenmarkt wesentlich häufiger auf und schauen sich auch länger auf unseren Seiten um.

Zum Jahresstart ist die Chance auf neue Mitarbeiter am höchsten

Im Auftrag von XING E-Recruiting hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa von Dezember 2019 bis Januar dieses Jahres 503 Erwerbstätige in Österreich zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Job und Arbeitsmarkt zu befragt. Analog wurde die Studie auch unter deutschen Erwerbstätigen und jenen aus der deutschsprachigen Schweiz ausgeführt.

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Der repräsentativen Online-Studie zufolge kann sich jeder zweite Erwerbstätige in Österreich (51 Prozent) einen Jobwechsel in diesem Jahr vorstellen bzw. hat diesen bereits konkret geplant. Damit liegt Österreich zwischen Deutschland (39 Prozent) und der deutschsprachigen Schweiz (56 Prozent).

Überdurchschnittlich häufig denken 18- bis 29-jährige Erwerbstätige über einen Jobwechsel nach. Dies trifft nämlich auf zwei von drei Befragten zu (65 Prozent), während fast der gleiche Anteil der Erwerbstätigen ab 50 Jahren lieber langfristig beim aktuellen Arbeitgeber bleiben wollen (62 Prozent).

83 Prozent sind mit aktueller beruflicher Tätigkeit zufrieden

Trotz einer Offenheit gegenüber einem möglichen Jobwechsel, ist die klare Mehrheit (83 Prozent) der österreichischen Erwerbstätigen mit ihrer aktuellen Tätigkeit zufrieden, 30 Prozent sogar sehr zufrieden. Zudem fällt auf, dass Erwerbstätige zwischen 18-29 Jahren tendenziell unzufriedener sind als Ältere (zwischen 18-29 Jahren: 27 Prozent, ab 50 Jahren: 13 Prozent).

Österreichische Erwerbstätige würden deswegen wechseln wollen: Gehalt und Zwischenmenschliches

„Was wären für Sie Gründe, um Ihren aktuellen Arbeitgeber zu wechseln und eine neue Stelle zu suchen?“ Für österreichische Erwerbstätige steht das „niedrige Gehalt“ an erster Stelle (57 Prozent), danach folgt mit einigem Abstand ein „schlechtes Vorgesetztenverhalten“ (44 Prozent). Ein „schlechtes Kollegenverhältnis“ ist der am dritthäufigsten genannte Grund – 36 Prozent wählten diesen aus. Hier spielt allerdings das Geschlecht eine Rolle. Für Frauen ist dies vergleichsweise häufiger ein Wechselgrund als für Männer (Frauen 40 Prozent, Männer 33 Prozent).

Spannend: Diese drei Gründe wurden auch von deutschen Erwerbstätigen in derselben Reihenfolge genannt, wobei der Aspekt „schlechtes Vorgesetztenverhalten“ von 53 Prozent ausgesucht wurde und „schlechtes Kollegenverhältnis“ von 44 Prozent.

Gut jeder Vierte hat sich letztes Jahr aktiv beworben

„Entscheidend ist nicht, was man sagt, sondern was man tut“ lautet ein Sprichwort. Wir kennen es alle von uns selbst: Nur wenige halten sich an die Neujahrsvorsätze. Tatsächlich um einen neuen Job beworben haben sich der Umfrage zufolge letztes Jahr 27 Prozent der befragten Erwerbstätigen. Das ist immerhin gut jeder Vierte.

Wer sich vornimmt, regelmäßig bei Wind und Wetter joggen zu gehen, sollte sich einen festen Sparringpartner suchen, um den inneren Schweinehund zu besiegen. So ähnlich ist es wohl auch bei den potenziellen Jobsuchenden: Der Wille oder der Wunsch nach einem neuen Arbeitgeber ist da, der Antrieb oder Druck fehlt hingegen, sich auf dem Markt umzuschauen. Nehmen Sie also als Recruiter die Rolle des Sparringpartners ein, kontaktieren Sie spannende Fachkräfte und überzeugen Sie sie von Ihrem Unternehmen.

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Autorin des Artikels
Yee Wah Tsoi
Yee Wah ist seit 2008 bei XING. Die Bielefelderin (gibt's wirklich!) war dort zuerst in der PR tätig. Seit 2017 ist sie für den Recruiting Content zuständig.