Wie Jobsuchende Informationen auf Karriereseiten und Bewertungsplattformen wahrnehmen: Konsequenzen für die Attraktivität des Arbeitgebers

Schon immer haben sich Jobsuchende direkt bei den Unternehmen, zum Beispiel über die Karriereseiten der Unternehmen informiert. Über die Hälfte der Jobsuchenden im DACH Raum nutzen zudem heute schon kununu in ihren Jobentscheidungen. Sie informieren sich über mehrere Quellen umfangreich über die Arbeitgeber. Die Studie der WU Wien und der IMC Fachhochschule Krems zeigt dabei, dass Unternehmen die Selbstdarstellung bei kununu nicht als Kopie der Karriereseite verwenden sollten, sondern die Insights und den Kontext zu nutzen: So sind wir, so sind wir nicht. Auf diese Weise präsentieren sie sich ehrlich und authentisch und können so die Talente finden, die am besten zum Unternehmen passen.

 

Chesran Glidden, Head of B2B, kununu

Chesran Glidden verantwortet als Head of B2B die Weiterentwicklung des Arbeitgeberangebots auf kununu. Ihr Ziel ist es, Arbeitgeber zu befähigen, mithilfe von kununu und durch eine authentische und differenzierte Darstellung auf der Plattform die für sie richtigen Talente zu finden und zu halten. Nach Abschluss ihres Masterstudiums an der WHU – Otto Beisheim School of Management startete Sie 2017 bei der New Work SE und ist seit Anfang 2019 bei kununu tätig.

Dr. Katharina Pernkopf, Universitätsassistentin am Interdisziplinären Institut für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management in Wien

Dr. Katharina Pernkopf von der Wirtschaftsuniversität Wien bewegt sich mit ihrer Forschung an der Schnittstelle von organisationalem Institutionalismus und (vergleichender) Personalforschung. Sie ist daran interessiert, wie Organisationen und Einzelpersonen Spannungen bei der Arbeit bewältigen, z. B. institutionelle Anforderungen vs. organisatorische Regeln, globale Standards vs. lokale Praktiken, organisationale vs. persönliche Werte.