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Welche Pflichtfelder verlangt das JobPosting-Schema von Google für Stellenanzeigen?

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Wer Stellenanzeigen online schaltet, möchte eine Sache vor allem: gefunden werden. Google for Jobs macht das möglich, aber nur, wenn die technische Grundlage stimmt. Das JobPosting-Schema ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Es handelt sich um strukturierte Daten nach Schema.org, die Google direkt mitteilen, dass eine Seite eine Stellenanzeige enthält und welche Informationen darin stecken. Wer das Job-Markup korrekt implementiert, erhöht die Chance auf sogenannte Rich Results in der Google-Suche erheblich.

Gerade für kleinere Unternehmen ohne große Recruiting-Abteilung lohnt sich ein Blick auf die technischen Voraussetzungen. Denn wer die Pflichtfelder kennt und die empfohlenen Felder richtig nutzt, verschafft sich einen echten Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Talente.

Pflichtfelder im Überblick: Was Google mindestens erwartet

Damit Google eine Stellenanzeige überhaupt als solche erkennt und in den Rich Results anzeigt, müssen bestimmte Pflichtfelder im JobPosting-Schema vorhanden sein. Fehlt auch nur eines davon, schließt Google die Anzeige von der erweiterten Darstellung aus.

Diese Felder sind laut Schema.org und den Google-Richtlinien zwingend erforderlich:

  • title: Die genaue Berufsbezeichnung der ausgeschriebenen Stelle, zum Beispiel „Buchhalter·in” oder „Fachinformatiker·in für Systemintegration”.
  • description: Eine ausführliche Beschreibung der Stelle. Hier gehören Aufgaben, Anforderungen und idealerweise auch Informationen zum Unternehmen hinein. Reiner HTML-Code ohne lesbaren Text reicht nicht aus.
  • datePosted: Das Datum, an dem die Stelle veröffentlicht wurde, im Format ISO 8601, also zum Beispiel „2026-03-15″.
  • hiringOrganization: Name und idealerweise die Website des Unternehmens, das die Stelle ausschreibt.
  • jobLocation: Die Adresse des Arbeitsorts. Google erwartet hier ein vollständiges Adressobjekt mit Straße, Stadt, Land und Postleitzahl.

Diese fünf Felder bilden das Fundament. Ohne sie gibt es keine Chance auf eine Darstellung in Google for Jobs. Besonders das Feld description wird häufig unterschätzt: Google bewertet die Qualität des Inhalts, nicht nur das Vorhandensein des Feldes. Eine aussagekräftige, gut strukturierte Beschreibung wirkt sich direkt auf die Sichtbarkeit aus.

Empfohlene Felder, die das Ranking verbessern

Über die Pflichtfelder hinaus gibt es eine Reihe von Feldern, die Google zwar nicht erzwingt, die aber das Ranking und die Klickrate in den Rich Results spürbar verbessern können. Sie liefern Suchenden mehr Kontext und erhöhen die Relevanz der Anzeige für passende Suchanfragen.

Besonders wirkungsvoll sind diese empfohlenen Felder:

  • validThrough: Das Ablaufdatum der Stellenanzeige. Abgelaufene Anzeigen ohne dieses Feld können das Vertrauen in das Unternehmen als Arbeitgeber beschädigen.
  • employmentType: Die Beschäftigungsart, zum Beispiel FULL_TIME, PART_TIME oder CONTRACTOR. Suchende filtern häufig nach genau diesen Kriterien.
  • baseSalary: Gehaltsangaben sind für viele Talente ein zentrales Entscheidungskriterium. Anzeigen mit Gehaltsangaben erhalten nachweislich mehr Klicks.
  • jobLocationType: Wichtig für Remote-Stellen. Mit dem Wert TELECOMMUTE signalisiert das Markup, dass die Stelle ortsunabhängig ausgeführt werden kann.
  • identifier: Eine interne Stellen-ID erleichtert die Nachverfolgung und verhindert Dubletten.

Wer XING Stellenanzeigen nutzt, profitiert davon, dass die Ausspielung auf Google for Jobs bereits integriert ist. Das spart technischen Aufwand und stellt sicher, dass die relevanten Felder korrekt übergeben werden, ohne dass man sich selbst durch den Code arbeiten muss.

Häufige Fehler bei der Implementierung des Job-Markups

Selbst wenn die richtigen Felder vorhanden sind, schleichen sich bei der Implementierung von strukturierten Daten immer wieder dieselben Fehler ein. Sie führen dazu, dass Google das Markup ignoriert oder die Anzeige aus den Rich Results ausschließt.

Fehler, die sich leicht vermeiden lassen

Ein klassischer Fehler ist das Verstecken von Inhalten: Wenn der Text im Markup nicht mit dem sichtbaren Inhalt der Seite übereinstimmt, wertet Google das als Täuschungsversuch. Was im Schema steht, muss auch für Nutzende lesbar auf der Seite erscheinen.

Häufig falsch ist auch das Format des Datums. Google erwartet ISO 8601, also „2026-03-15″. Formate wie „15.03.2026″ oder „März 2026″ werden nicht korrekt interpretiert und können dazu führen, dass das Feld als fehlend gilt.

Ein weiterer Stolperstein sind unvollständige Adressangaben im Feld jobLocation. Fehlt die Postleitzahl oder das Land, kann Google den Standort nicht korrekt zuordnen. Das ist besonders problematisch, weil viele Suchende gezielt nach Stellen in ihrer Region suchen.

Schließlich passiert es regelmäßig, dass abgelaufene Stellen weiterhin mit aktivem Markup ausgeliefert werden. Das schadet der Nutzererfahrung und kann sich negativ auf die gesamte Domain auswirken. Wer das Feld validThrough setzt und Stellen nach Besetzung vom Markup befreit, bleibt auf der sicheren Seite.

Validierung und Überwachung des Markups in der Google Search Console

Nach der Implementierung ist vor der Kontrolle. Die Google Search Console bietet zwei wichtige Werkzeuge, um sicherzustellen, dass das Job-Markup korrekt funktioniert und Stellenanzeigen tatsächlich in den Rich Results erscheinen.

Der Rich-Results-Test von Google ist der erste Anlaufpunkt. Man gibt die URL der Stellenanzeige ein und erhält innerhalb von Sekunden eine Rückmeldung: Welche Felder wurden erkannt? Welche Pflichtfelder fehlen? Gibt es Warnungen für empfohlene Felder? Dieses Tool sollte bei jeder neuen Implementierung genutzt werden, bevor die Seite live geht.

In der Search Console selbst gibt es den Bereich „Verbesserungen”, in dem alle erkannten Stellenanzeigen mit ihrem Markup-Status aufgelistet werden. Hier sieht man auf einen Blick, wie viele Anzeigen valide sind, bei wie vielen Warnungen vorliegen und welche Fehler aufgetreten sind. Besonders praktisch: Google benachrichtigt über kritische Probleme, sobald sie auftauchen.

Wer mehrere Stellen gleichzeitig ausschreibt, sollte die Überwachung zur Routine machen. Ein regelmäßiger Blick in die Search Console, zum Beispiel einmal pro Woche, stellt sicher, dass keine Anzeige unbemerkt aus den Rich Results fällt. Das gilt besonders dann, wenn Stellenanzeigen über ein Content-Management-System oder eine externe Plattform gepflegt werden, bei denen Updates das Markup unbeabsichtigt verändern können.

Wer den technischen Aufwand rund um strukturierte Daten und Google for Jobs minimieren möchte, findet bei XING eine Lösung, die diese Anforderungen bereits von Haus aus mitbringt. So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die richtigen Talente ansprechen und begeistern.