XING Stellenanzeigen

Die Stellenanzeige im großen Nutzer-Check

Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Nutzungsverhalten von HR-Profis sind wir auf den Grund gegangen. Hierzu unterstützten wir als Projektpartner gemeinsam mit der Unternehmensberatung Homburg & Partner die Universität Bayreuth und das Fraunhofer Institut. Für die Studie „E-Recruiting: Anforderungen und Präferenzen von HR-Professionals“ wurden von Oktober 2015 bis Februar 2016 rund eintausend Personen zu ihrer Nutzung von Online-Stellenanzeigen sowie begleitenden Recruiting-Aktivitäten befragt – vom HR-Manager bis hin zum Headhunter. Rund die Hälfte der Probanden (47 %) ist in Firmen tätig, die bis zu 199 Personen beschäftigten, der Großteil (53 %) ist in größeren Unternehmen beschäftigt.

Erfahren Sie in unserem ersten Teil der Auswertung, welche Ziele bei der Schaltung von Stellenanzeigen vornehmlich verfolgt werden, wie lange die Anzeigen in der Regel online bleiben und wie Anzeigen verbreitet werden.

Es gilt Qualität vor Quantität

Für sechs von zehn Befragten (60 %) sind hochwertige Bewerbungen das wichtigste Ziel bei der Schaltung einer Stellenanzeige. Für etwas mehr als jeden Vierten (27 %) geht es in erster Stelle um eine möglichst hohe Bewerberzahl. Weniger wichtig sind den Nutzern hingegen Performance-Kennzahlen wie die Impressions und Views (2 bzw. 3 %).

XING Stellenanzeigen

Fast die Hälfte lässt Stellenanzeige online bis die Stelle besetzt ist

Der Großteil der befragten HR-Profis geben jährlich bis zu 150 Stellenanzeigen auf (82 %). Wie lang eine einzelne Stellenanzeige im Netz sein soll? Daran scheiden sich die HR-Geister. Bei fast jedem Zweiten bleibt die Stellenanzeige so lange im Netz, bis der passende Kandidat für die offene Vakanz gefunden worden ist (46 %). Fast genauso viele HR-Profis bevorzugen hingegen eine zuvor definierte Laufzeit der Stellenanzeige und ziehen das Gesuch beispielsweise nach einem Monat wieder zurück (41 %). Bei jedem Zehnten bleibt die Anzeige so lange geschaltet, bis eine zuvor festgelegte Anzahl an Bewerbungen eingegangen ist. Nur wenige Befragte machen die Laufzeit einer Stellenanzeige von der Erreichung einer bestimmten Kennzahl, wie Klicks oder Views, abhängig (3 %).

Eine Maßnahme kommt selten allein: Mehrheit setzt auf mehrere Plattformen

Um die eigene Stellenanzeige an potenzielle Bewerber heranzutragen, werden traditionelle Online-Stellenbörsen als primäre Plattform genutzt (84 %) – dicht gefolgt von der Schaltung von Stellenanzeigen auf sozialen Netzwerken. So veröffentlichen drei Viertel der befragten HR-Profis ihre Vakanzen auf XING und Co. (74 %). Um die Reichweite des Gesuchs so groß wie möglich zu halten und von den Vorteilen der Netzwerke zu profitieren, wird zudem oft ein Multi-Channel-Ansatz gefahren: Am beliebtesten ist die Kombination von Online-Stellenbörsen und Netzwerken (32 %).

Im zweiten Teil des großen Stellenanzeigen-Checks erfahren Sie u. a., welche altbewährten Rekrutierungsmethoden weiterhin in Mode sind, wie Stellenanzeigen aussehen sollen und welche offenen Wünsche die HR-Profis im Umgang mit dem Online-Tool haben.

Zur Person: Wiebke ist bereits seit 2011 bei XING dabei. Als Mitglied im Customer Success Team unterstützt sie mit ihrer Produkt- und Recruiter-Expertise Unternehmen, den Stellenmarkt auf XING optimal einzusetzen. Zudem führt die sportbegeisterte Personalerin regelmäßig Online Produkttrainings in Form von Live-Webinaren durch.

Wiebke Bock, Senior Customer Training Manager
Ein Artikel von Wiebke Bock

Senior Customer Training Manager