NEW WORK SE

IT-Recruiterin Jovana verrät Insights

Jovana Vranic

„Selbst wenn wir eine Stelle bei der NEW WORK SE erfolgreich besetzen, suchen wir immer weiter.“

Als Online-Netzwerke wie XING oder Facebook noch nicht existierten, war es für technische Laien nicht gerade leicht, eine eigene Präsenz im Netz aufzubauen und zu pflegen. Da musste schon eine richtige Homepage gebaut werden – aufwändig von Profis gestaltet oder mit einem Baukastensatz. Letztere werden heute noch vielen Unternehmen angeboten. „Bau Dir Deine eigene Webseite in nur 5 Minuten!“ – mit Slogans wie diesem werben die Anbieter auf dem hart umkämpften Markt. Man könnte meinen, eine Webseite zu bauen, könne ja gar nicht so schwer sein.

1.800 Menschen arbeiten für die NEW WORK SE – ja, wirklich

Oft treffen meine Kollegen und ich daher auf Menschen, die entgeistert schauen, wenn sie erfahren, dass mehr als 1.800 Personen für die NEW WORK SE (ehemals XING SE) tätig sind. Denn wir bauen alles, was Sie auf XING.com und den Webseiten der Töchterunternehmen wie kununu und XING Events sehen und nutzen, selbst. Und natürlich haben wir zahlreiche Mitarbeiter, die den Betrieb am Laufen halten, Produkte und Lösungen vermarkten, Kunden und Mitgliedern helfen u. v. m.

„Hire for potential“: Langjährige Erfahrung ist super, aber auch der Nachwuchs ist wichtig

XING wächst jährlich und das bedeutet, dass auch unsere Technologie sich weiterentwickelt und wächst. Hierzu brauchen wir die richtigen Mitarbeiter. Etwa 30 Prozent unserer Mitarbeiter sind im technischen Bereich angesiedelt. Für diesen suchen wir laufend Spezialisten, aber auch Einsteiger – von studentischen Hilfskräften über Junioren, mittlere und seniorigere Positionen bis hin zu Führungskräften. Uns ist eine gute Mischung aus erfahrenen Kandidaten und Nachwuchstalenten wichtig. Neben der Suche nach Erfahrung, gilt für uns im Recruiting also auch die Devise „hire for potential“.

All diese Mitarbeiter arbeiten täglich an der Verbesserung unserer mobilen Apps für iOS- und Android-Geräte, der Desktopversionen, sie hantieren mit unterschiedlichen Programmiersprachen und sorgen dafür, dass unsere Seiten jederzeit bestmöglich erreichbar und sicher sind.

Talentpooling bei der NEW WORK SE: Meistens haben wir Kandidaten in der Hinterhand

Bei der hohen Anzahl an Neueinstellungen im Tech-Bereich ist es für uns unabdingbar, Kandidaten jederzeit in der Hinterhand zu haben. So ist beispielsweise unser Talentpool mit Ruby-Entwicklern gefüllt. Ruby ist die bei XING dominierende Programmiersprache. Auch wenn wir bereits offene Positionen besetzt haben, setzen wir die Suche nach weiteren Kandidaten fort, denn wir wissen, dass unser Unternehmen regelmäßig Bedarf hat – sei es aufgrund neu geschaffener Stellen oder Nachbesetzungen.

Etwas anderes sieht es in Bereichen aus, die tatsächlich seltener neue Mitarbeiter benötigen oder in solchen, die Mitarbeiter mit sehr spezifischem Anforderungsprofil suchen. Das ist z. B. bei unseren Network-Engineers der Fall, also Kollegen, die dafür sorgen, dass unsere Systeme reibungslos laufen. Hier gehen wir komplett neu in den Fall rein und suchen gezielt potenzielle Kandidaten mit den gewünschten Qualifikationen und Erfahrungen.

Wie wir unsere Talentpools füllen

Klar – wir nutzen unsere eigenen Recruitinglösungen. Unsere potenziellen Kandidaten sammeln wir daher im XING TalentpoolManager. Aber wir schauen bei schwierigeren Fällen auch über den Tellerrand hinaus. Unser Active Sourcing Team setzt hierzu auf verschiedene Kanäle (Tipp: Meine Kollegin Nina Wessels erklärt hier im Blog, wie Active Sourcing konkret funktioniert).

Ein Weg ist z. B. die Plattform Honeypot, die seit diesem Jahr Teil unserer NEW WORK SE Familie ist. Honeypot stellt das Recruiting-Spiel auf den Kopf: Denn hier muss man sich als Unternehmen bei den Entwicklern bewerben, die dort registriert sind. Um sicherzustellen, dass dort tatsächlich nur Top-Talente aufgeführt sind, werden die Kandidaten vorab einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen – von zehn IT-Spezialisten wird im Schnitt nur einer in den Pool aufgenommen.

Den Kandidaten von sich überzeugen

Den Kandidaten dann von sich als Arbeitgeber zu überzeugen, ist der nächste Schritt – und auch das Thema des dritten Teils meiner Reihe hier im Blog. Falls Sie meinen ersten Beitrag verpasst haben, finden Sie den hier.

Jovana Vranic
Ein Artikel von Jovana Vranic

Jovana Vranic ist seit April 2018 als HR Manager Technical Recruiting für die NEW WORK SE tätig. Sie erzählt hier aus ihrem Alltag als Tech-Recruiterin.