Bewerbungsgespräch

Das sind die richtigen Fragen im Vorstellungsgespräch

Das sind die richtigen Fragen im Vorstellungsgespräch

Gute Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch ist nicht nur für die Kandidaten ein Muss. Nur mit den richtigen Fragen finden Recruiter die besten Mitarbeiter. Die Qualifikationen stehen im Lebenslauf, aber wie ein Bewerber wirklich tickt, finden Sie nur im Vorstellungsgespräch heraus. Damit Sie den Kandidaten in all seinen Facetten kennenlernen, gilt es für Sie, Ihre Fragen gut vorzubereiten.

Auch 08/15-Fragen gehören dazu

Wer sagt, dass die Fragen immer besonders ausgefallen sein müssen? „Was sind Ihre Stärken?“ „Was sind Ihre Schwächen?“ „Und wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Auch wenn Ihnen das zu konventionell vorkommt: Solche klassische Fragen können Sie schon mal einfließen lassen, denn schließlich bekommen Sie damit wesentliche Infos, die Ihnen bei Ihrer späteren Entscheidung helfen. Idealerweise stimmen Sie Ihre Fragen vorab mit dem Anforderungsprofil für die Stelle ab.

Die gleichen Fragen – nur anders gestellt

Nur selten hören Sie in einem Vorstellungsgespräch wirklich spontane Antworten. Kein Wunder, denn auch Bewerber googeln vorab die häufigsten Bewerbungsfragen. Sind Sie daran interessiert zu erfahren, was ein Kandidat wirklich denkt, überraschen Sie!

„Was würden Sie uns lieber nicht über sich verraten?“ Und: „Unter welchen Umständen würden Sie Ihren Wechsel zu uns bereuen?“ Auch so können Sie nach den Schwächen oder der Motivation eines Kandidaten für die Bewerbung fragen und damit eine Standardfrage ganz neu formulieren. Und wer weiß: Vielleicht bekommen Sie auch eine ganze neue Antwort!

Fordern Sie heraus!

Nutzen Sie auf jeden Fall auch unterschiedliche Fragetypen, zum Beispiel solche, in denen sich der Bewerber selbst reflektieren muss.

Beispiel gefällig? Die meisten Menschen wissen genau, was sie an sich nicht mögen. Fragen Sie doch mal, was der Kandidat an sich besonders schätzt – seine Antwort wird viel verraten, denn der Grad zwischen Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung ist schmal. Einstellungen, Haltungen und Sichtweisen werden so besonders deutlich.

Kreative Aufgaben

Von Bewerbern gefürchtet, von Recruitern geliebt: Auf Brainteaser à la „Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Geld?“ können Bewerber nur selten eine richtige Antwort geben, vielmehr geht es darum, herauszufinden, wie der Kandidat unter Druck reagiert.

Stattdessen könnten Sie aber auch ganz praktische Aufgaben stellen, die Teil des Berufsalltags sind. So kann der Bewerber unter Beweis stellen, dass er auch wirklich für den Job geeignet ist.

Ein Artikel von Birte Schmidt

Birte berichtet freiberuflich für den Blog von XING E-Recruiting über Trends und Neuigkeiten aus dem HR-Bereich.

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