Mitarbeitermotivation

Sechs Tipps, wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter im Homeoffice erhalten

Sechs Tipps, wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter im Homeoffice erhalten

Führungskräfte stehen in diesen Tagen vor der Herausforderung, ein ganzes Team oder gar eine komplette Firma weiterhin aus der Distanz führen zu müssen. Wir zeigen, wie das gelingen kann

1. Geben Sie klare Ziele mit Deadlines vor

Klar definierte Arbeitsschritte und ein engmaschiges Netz aus Deadlines sind jetzt nach wie vor das A und O. Nur wenn jeder weiß, welche Aufgabe er bis wann erledigen muss, hat Prokrastination keine Chance – die andere Seite der Medaille ist, dass die Versuchung steigt, die Aufgabenlast für die „Homeofficer“ zu steigern. Wichtig dabei ist aber natürlich, dass Sie Ihre Mitarbeiter nicht überfordern, sondern stetiges Feedback einholen, ob die Aufgaben in dem Zeitraum überhaupt machbar sind.

2. Entwickeln Sie ein Gefühl für die Belange Ihrer Mitarbeiter

Wenn alle zusammen in einem Büro oder auf einer Etage arbeiten, dann fällt es Führungskräften leicht, die Herausforderungen und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter mitzubekommen. Ein kurzes Gespräch auf dem Flur oder in der Teeküche ist dafür Gold wert. Umso wichtiger ist es, dass Sie dieses enge Band auch im Homeoffice nicht verlieren. Erkundigen Sie sich regelmäßig in Vier-Augen-Gesprächen, was Ihre Mitarbeiter beschäftigt, wie Sie mit der ungewohnten Arbeitssituation zurechtkommen und interessieren Sie sich für deren Wohlergehen. Mitarbeiter, die fühlen, dass Sie gehört und verstanden werden, arbeiten deutlich motivierter.

3. Etablieren Sie mindestens wöchentliche Reflexions-Calls

Was läuft gut und an welchen Stellen sollte besser nachgebessert werden? Gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern weiterhin ins konstruktive Gespräch und finden Sie heraus, wo es hakt. Und schaffen Sie Vertrauen, indem auch Sie darüber informieren, welche wichtigen Entscheidungen die Führungsebene aktuell trifft und vor welchen Herausforderungen Sie stehen. Und: Räumen Sie auch hier Zeit ein, um über Privates zu sprechen. Schließlich fällt ja schon die gemeinsame Kaffeepause weg.

4. Verabreden Sie sich regelmäßig zu Videochats

Studien haben ergeben, dass wir die Kleidung, die wir sonst in der Freizeit tragen, eben auch damit verbinden, nicht zu arbeiten. Deshalb kann es sehr hilfreich sein, genau in dem Outfit zu arbeiten, in dem die Mitarbeiter auch ins Büro kommen würden. Wer regelmäßig Videochats vereinbart, unterstützt seine Mitarbeiter dabei – und verhilft ihnen damit zu mehr Wohlbefinden und einer stärkeren Arbeitsmotivation.

5. Vergessen Sie das Lob nicht

Sicherlich ist auch für Sie die Situation nach wie vor ungewohnt, trotzdem ist es wichtig, dass Sie sich weiterhin regelmäßig bei Ihren Mitarbeitern dafür bedanken, dass jetzt alle gemeinsam für den Erfolg der Firma einstehen. Verdeutlichen Sie immer wieder, wie wichtig jeder Einzelne gerade jetzt für das Unternehmen ist.

6. Fördern Sie den Zusammenhalt im Team

So vieles, was wir vorher in der realen Welt gemeinsam erlebt haben, verlagert sich jetzt ins Virtuelle: Wie wäre es, wenn Sie sich alle nach Feierabend auf ein Bierchen vor dem Bildschirm treffen? Oder einmal in der Woche gemeinsam kochen – jeder bei sich zuhause, aber über das Videochatprogramm verbunden? Auch eine gemeinsame Yoga-Session kann für Bewegung und einen freien Kopf sorgen. Und danach gehen alle noch motivierter zurück an die Arbeit.

Ein Artikel von Birte Schmidt

Birte berichtet freiberuflich für den Blog von XING E-Recruiting über Trends und Neuigkeiten aus dem HR-Bereich.