New Work beschreibt das Konzept von neuen Arbeitsweisen in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung. Individualisierte und persönlichere Arbeitsbedingungen der einzelnen Mitarbeiter führen zu besseren Leistungen und höherer Zufriedenheit.

Das Einbringen der individuellen Stärken des Einzelnen für den gemeinsamen Unternehmenserfolg:  flexibleres Arbeiten – zeitgemäß interpretiert.

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New Work – Neues Arbeiten in einer neu definierten Arbeitswelt

Der Begriff „New Work“ stammt aus dem Englischen, bedeutet „neues Arbeiten“ bzw. „neue Arbeit“ und meint neuartige Arbeitsweisen bzw. auch eine neuartige Einstellung zu Arbeit, Arbeitsplatz und Arbeitsklima im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung. Arbeit neu interpretiert, Prioritäten neu definiert. Der Mensch passt sich nicht mehr nur den Anforderungen der von ihm besetzten Stelle an, sondern sein Arbeitsplatz (in Form des Arbeitgebers) passt sich auch in großen Stücken den individuellen Besonderheiten des Menschen an. Der Mitarbeiter besitzt so eine sehr große Flexibilität und individuellen Freiraum, um seine persönlichen Stärken zu entfalten und im Unternehmenserfolg einzubringen. Flache Hierarchien, Eigenverantwortung, Mitgestaltung und neuartige Arbeitsweisen sind typische Merkmale von „New Work“.
Der Begriff New Work wurde ursprünglich vom austro-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann entwickelt.

Unfreiwillige New Work-Aspekte in Zeiten des Arbeitsmodell „Zwangs-Homeoffice“

New Work in Zeiten von zwangsweisem Home-Office und ungewohnter Hauptkommunikation über Video-Konferenzen, browserbasierten Gemeinschaftsdokumenten, Projektplanungs- und Remote-Work-Software und Co. Viele der digitalen Plattformen, Apps und Tools, die das Tagesgeschäft zahlreicher Firmen und Büros in Corona-Zeiten am Laufen hielt, haben uns einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie das „Neue Arbeiten“ der Zukunft aussehen könnte. Gemeinsamer Zugriff auf Daten jederzeit und von überall, erlauben dem einzelnen Mitarbeiter eine maximal flexible Arbeitsweise und damit auch Flexibilität der Arbeitsform und der Wahl des Arbeitsplatzes. Und so könnte New Work schon in naher Zukunft aussehen: Maximale Einbindung der Arbeit in den Alltag des Mitarbeiters, der gleichzeitig die Handlungsfreiheit hat, seine Kreativität und Persönlichkeit mehr zu entfalten, was sich dann wiederum positiv auf die Arbeit auswirkt. Bei gleichzeitig sehr guter Work-Life-Balance. Eine Grundvoraussetzung für diese neue Arbeitsform ist die technische Umsetzbarkeit dank der Digitalisierung – zum einen natürlich durch sehr gute mobile Netzabdeckung und die dauerhafte Möglichkeit sicher und störungsfrei auf große Datenmengen zugreifen zu können; zum anderen durch Schaffung der nötigen Strukturen, Plattformen und Tools, die es überhaupt erst ermöglichen, dass Menschen an gemeinsamen Projekten arbeiten können, ohne zeitgleich am selben Ort sein zu müssen.

Die Bedeutung von New Work für Arbeitende und Unternehmen?

New Work bedeutet indes nicht (nur), dass die Mitarbeiter eigenverantwortlicher und flexibler arbeiten und sich einer verbesserten Work-Life-Balance erfreuen. Das New Work Konzept bietet auch Chancen für die Arbeitgeber: So können beispielsweise teure Büroflächen verkleinert werden und persönliche Büros, die früher festen Mitarbeitern im Unternehmen zugeteilt waren, weichen für flexible Work-Spaces, wo anwesende Mitarbeiter sich mit ihren Rechnern flexibel „andocken“ und ihr „mitgebrachtes“ Büro am Firmensitz nutzen können, was natürlich auch in Zeiten von „New Work“ noch regelmäßig vorkommt. Ebenfalls reduziert werden können so zum Beispiel gemeinschaftliche Konferenzräume oder die Kantinenflächen, Aufenthaltsräume etc.

Herausforderung: Koordination von individuellen Arbeitsweisen

Zahlreiche organisatorische Besonderheiten entstehen bei der Zusammenarbeit mit New Work im Unternehmen. Flexible Arbeitszeiten sind beispielsweise eine große Herausforderung für die Koordination der Kommunikation innerhalb von Teams und Abteilungen. Wenn nicht mehr alle Mitarbeiter zeitgleich an einem Ort arbeiten, bedarf es digitaler organisatorischer Hilfe, damit die einzelnen Gemeinschafts-Projekte dennoch möglichst reibungslos ablaufen. Denn der Freiraum und die Flexibilität des einzelnen Mitarbeiters sollte die Arbeitsweise der Gemeinschaft nicht behindern.

Auswirkungen von New Work auf die Unternehmenskultur

Die Einführung von New Work setzt in der Regel ein verändertes Mindset im Unternehmen voraus: Hierarchien verflachen, der Mensch bzw. die Persönlichkeit des einzelnen Mitarbeiters rückt in den Vordergrund, persönliches Potenzial und Kreativität des einzelnen Individuums können sich entfalten. Alle teilen ihr Wissen („sharing-culture“) und der Konkurrenzgedanke rückt weit in den Hintergrund – strategisch geplante gemeinsame Innovation wird so geschaffen. Die gemeinsamen Unternehmensziele bekommen eine noch höhere Bedeutung. Konsequenz der Entwicklungen von New Work: Führungsstile ändern sich, die Arbeitsweisen der Mitarbeiter ändern sich und in Folge dessen ändert sich die gesamte Unternehmenskultur.