Interview Fragebögen

Stressmanagement Interviewfragen

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Nutzen Sie diese Stressmanagement Interviewfragen, um herauszufinden, wie Bewerbende mit anstrengenden und komplizierten Situationen im Arbeitsalltag umgehen.

Wieso Sie Bewerbenden zum Stressmanagementbefragen sollten

In den meisten Berufen gibt es stressige Momente. Das Erreichen eines Quartalszieles, das Präsentieren einer Idee oder das Einhalten einer knappen Frist sind nur einige davon. Mitarbeitende mit guten Stressmanagement-Fähigkeiten sind eine Bereicherung, da sie:

  • objektive Entscheidungen treffen können,
  • ihr Umfeld beruhigt halten können und
  • in schweren Zeiten Lösungsvorschläge erbringen können.

Wenn Mitarbeitende nicht mit stressigen Situationen umgehen können, dann könnten sie Probleme beim ordnungsgemäßen Erledigen ihrer Aufgaben haben, obwohl sie die Anforderungen für den Job eigentlich erfüllen. Manche Positionen, wie etwa Management-Stellen, sind stressiger als andere. Darum ist es wichtig, Bewerbende zu erkennen, die mit diesem Stress umgehen können und dabei produktiv bleiben.

Hier finden Sie einige Interviewfragen zu Stressmanagement, die Sie Ihren Bewerbenden stellen können. Kombinieren Sie diese Fragen mit Fragen zur Problemlösungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Beispiele für Stressmanagement Interviewfragen

  • Wie bereiten Sie sich für eine wichtige Präsentation für Auftraggebende/Vorgesetzte/Stakeholder am Tag davor vor?
  • Wie würden Sie reagieren, wenn eine vorgesetzte Person Ihnen ein schlechtes Feedback vor anderen gibt?
  • Was war die stressigste Situation, mit der Sie bisher konfrontiert waren? Wie sind Sie damit umgegangen?
  • Wie verhindern Sie, dass eine Situation zu stressig wird?
  • Welchen Ratschlag würden Sie Mitarbeitenden geben, die wegen einer Deadline sehr gestresst sind?
  • Können Sie mir von einem Vorfall erzählen, bei dem Sie stressbedingt Fehler in Ihrer Arbeit gemacht haben?
  • Wie würden Sie mit häufigen Veränderungen am Arbeitsplatz umgehen? Beispielsweise, wenn Projekt-Beteiligte unschlüssig über die Anforderungen des Projektes sind, oder wenn ein neues Mitglied zu Ihrem Team hinzukommt.
  • Wenn Ihnen mehrere Aufgaben zugleich zugeteilt werden, wie würden Sie sich selbst organisieren, um bei einer Abgabefrist so produktiv und effizient wie möglich zu arbeiten?
  • Erzählen Sie mir von einer schweren Entscheidung, die Sie treffen mussten (z. B. Entlassung eines Teammitglieds oder Auswahl zwischen zwei Jobangeboten). Wie sind Sie sichergegangen, dass Sie objektiv handeln?
  • Wie stellen Sie sicher, dass stressige Situationen im Privatleben Sie nicht in der Arbeitsleistung beeinflussen?
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Tipps, wie Sie das Stressmanagement von Bewerbenden bewerten können

  • Nutzen Sie sowohl verhaltens-, als auch situationsbezogene Interviewfragen. So haben Sie die Möglichkeit, herauszufinden, wie Bewerbende in vergangenen Situationen mit Stress umgegangen sind, aber auch wie sie stressige Situationen in ihrer neuen Rolle angehen würden.
  • Auf allgemeine Fragen, wie „Wie gehen Sie mit Stress um?“, werden Sie allgemeine Antworten bekommen. Fragen Sie daher nach spezifischen Beispielen oder Erfahrungen.
  • Verwenden Sie realistische Beispiele in Ihren Fragen. Wenn Sie beispielsweise nach Mitarbeitenden im Vertrieb suchen, dann fragen Sie, wie die Bewerbenden die häufigsten Probleme mit Auftraggebenden adressieren würden.
  • Vergleichen Sie die Antworten der Bewerbenden mit den häufigsten Problemen, die in der Jobposition vorkommen. Achten Sie hierbei nicht nur auf Personen, die die besten Lösungsansätze vorschlagen, sondern auch auf jene, die ihre Gelassenheit in unerwarteten Situationen beibehalten.
  • Bewerbende werden oft bereits auf die Frage nach einer stressigen Situation vorbereitet sein. Nutzen Sie daher das Gespräch, um ihre Stressmanagement-Fähigkeiten abzuschätzen. Fühlen sich die Personen unwohl, wenn man ihnen schwere Fragen stellt, oder bleiben sie ruhig?
  • Handeln Sie nicht voreilig, wenn Bewerbenden anfangs unbehaglich wirken – Interview-Situationen können stressig sein. Wenn die Bewerbenden ihre anfängliche Nervosität jedoch während des Interviews nicht abschütteln können, dann sollten Sie sich überlegen, ob die Person für die Stelle geeignet ist – besonders, wenn der Job den häufigen Umgang mit Menschen verlangt.

Warnsignale

  • Die Bewerbenden fixieren sich auf die Stressquelle. Festzustellen, was den Stress verursacht, ist nur der erste Schritt. Bewerbende, die sich nur auf die Quelle fixieren und nicht auf die Lösung, könnten Schwierigkeiten damit haben, mit stressigen Situationen umzugehen.
  • Die Bewerbenden verursachen Stress. Schlechte Angewohnheiten, wie Aufschub oder schlechtes Zeitmanagement, können in unnötig stressigen Situationen resultieren. Stellen Sie Mitarbeitende ein, die Auswege aus solchen Situationen finden und diese nicht kreieren.
  • Die Bewerbenden sind von kleinen Dingen gestresst. Achten Sie darauf, wovon sich die Personen stressen lassen. Wenn sie regelmäßige, kleine Aufgaben anführen, anstelle von größeren Herausforderungen, könnte dies ein Problem für viele Positionen darstellen.
  • Die Körpersprache der Bewerbenden zeigt Unwohlsein. Konfrontieren sie die Personen mit einigen schweren, aber realistischen Problemen. Wirken sie nervös bei der Lösungsfindung, könnte dies darauf hinweisen, dass die Bewerbenden sich leicht stressen lassen.
  • Die Bewerbenden haben noch nie Stress verspürt. Die meisten Menschen sind früher oder später in ihrer Arbeit mit stressigen Situationen konfrontiert. Wenn Personen behaupten, dass sie nie gestresst sind, könnte dies darauf hindeuten, dass sie Probleme auf die leichte Schulter nehmen.

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