Passive Sourcing

3 Praxis-Tipps: So erzielen Sie maximale Reichweite für Stellenanzeigen

Janina Kusch
4 min.
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Aussagekräftige Job-Anzeigen bilden das Fundament im Passive Sourcing. Doch wenn die Bewerber·innen Ihre Anzeige aufgrund fehlender Reichweite nicht sehen, wäre es nicht nur vergeudete Mühe, sondern auch ein Versäumnis der eigenen Recruiting-Ziele. Vor allem heutzutage, wo Post & Pray nicht mehr funktioniert. Damit Sie am umkämpften Arbeitsmarkt langfristig wettbewerbsfähig bleiben, ist es unabdingbar, maximale Reichweite durch die richtige Streuung der Anzeigen und dem Active-Sourcing-Anschreiben von passenden Talenten zu erzielen. Doch wie funktioniert das bestmöglich? Im Folgenden finden Sie praxisnahe Tipps, die Sie auf dem Weg dorthin begleiten.

Das Fundament: Eine effektive Karriereseite

Ein zentraler Ort für die Stellenanzeige ist bei den meisten HR-Verantwortlichen nach wie vor die unternehmenseigene Website. Die Online-Recruiting-Studie 2021 von Wollmilchsau zeigt jedoch, dass die Reichweite dort stark abnimmt. So lag die Auffindbarkeit der Karriere-Seite auf der unternehmenseigenen Website 2019 noch bei 96 %, 2020 bei 87 % und 2021 nur noch bei 78 %.¹ Ein Grund hierfür kann unter anderem eine schwache SEO-Performance sein.

Praxis-Tipp 1: Eine eigene Karriere-Seite ist nach wie vor sehr relevant. Für eine gute Auffindbarkeit benötigt es allerdings,

  1. einen gut platzierten Link auf der Startseite der Unternehmenswebsite,
  2. einen eigenen Punkt in der Navigation für die Karriere-Seite, welcher immer sichtbar ist,
  3. maximal 2 Klicks zu den offenen Stellen
  4. und eine gute Anbindung an eine implementierte Recruiting-Lösung, wie beispielsweise den onlyfy Bewerbungsmanager.
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Ihre Zielgruppe genau kennen

Zusätzlich zur Karriere-Seite schalten Unternehmen häufig Werbung auf Job-Portalen. Per se ist das keine schlechte Idee. Das A und O dabei ist jedoch, die eigene Zielgruppe genau zu kennen. Ein erster wichtiger Schritt ist dabei die Ausarbeitung von Personas, also typische, fiktive Vertreter·innen einer Zielgruppe. Eine Persona hat in der Regel Foto, Alter, Familienstand, Wohnort, Ausbildung, Berufserfahrung und Hobbys. Aber auch Erwartungen, Wünsche, Vorstellungen und Ziele. Hilfreich können vor allem Mitarbeiter·innen-Befragungen oder der Blick auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen sein, um Candidate Personas zu ermitteln.

Praxis-Tipp 2: Im Idealfall haben Sie für Ihre offenen Positionen bereits Personas definiert. So haben Sie eine sehr genaue Vorstellung von Ihrer Zielgruppe, was Ihnen bei der Auswahl passender Plattformen hilft. Sie haben noch keine Personas ausgearbeitet? So geht’s.

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Reichweite für Stellenanzeigen: Der optimale Mix macht‘s

Job-Portale sind mit 92 % der meistgenutzte Recruiting-Kanal von Job-Suchenden.² Das ist eine gute Nachricht. Die Herausforderung besteht nun darin, sich für die Richtigen zu entscheiden. Und mit richtig meinen wir die Portale, auf denen Sie Ihre Zielgruppe antreffen. Die Auswahl ist groß. DIE EINE Job-Börse, auf der Sie genau das richtige Talent erreicht – unabhängig davon, um welche Person oder Funktion es geht, gibt es leider nicht.

Im Recruiting Trends 2022 Report von Trendence wurden Personen zu Ihrem Nutzungsverhalten von digitalen Quellen zur Karriere-Planung befragt. Die untenstehende Grafik veranschaulicht, dass sehr viele Job-Börsen in einer ähnlichen Liga spielen und es eben NICHT DIE EINE Plattform gibt. Bei den Social-Media-Kanälen stechen die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn heraus – gefolgt von Facebook und den restlichen Plattformen, die eine ähnlich hohe Relevanz haben.

Praxis-Tipp 3: Ein Mix aus Stellenanzeigen auf Job-Portalen und Postings auf Social-Media-Kanälen hat sich als am effektivsten bewährt. Gepaart mit zielgerichteten Active-Sourcing-Maßnahmen haben Sie schon fast einen Erfolgsgarant für Ihre New-Hiring-Strategie. Der Schlüssel zur Entscheidung, in welche Kanäle investiert werden soll, heißt „technologische Automatisierung“, so Trendence in seinem Report.³ Da bieten sich beispielsweise XING Stellenanzeigen an.

Reichweite für Stellenanzeigen durch automatische und datenbasierte Ausspielung

Beim Stichwort „technologische Automatisierungen“ setzen die XING Stellenanzeigen an. Finden Sie Ihr Perfect Match auf XING, dem größten deutschsprachigen Karrierenetzwerk sowie auf weiteren relevanten Job-Plattformen und Social-Media-Kanälen. Mithilfe von Programmatic Job Advertising wird vollautomatisch in Echtzeit der passende Kanal für Ihre Anzeige ausgewählt. So ist Ihr Stellenangebot genau auf den Werbeplätzen zu finden, wo Ihre Zielgruppe auch wirklich anzutreffen ist.

Zudem besteht ein erhöhter Share-of-Voice, da auf Social-Media-Kanälen und im Google-Display-Netzwerk bislang weniger Konkurrenz durch andere Arbeitgeber existiert. Darüber hinaus erhalten passende Kandidat·innen aus dem XING Netzwerk automatisch eine Benachrichtigung zu Ihrem Stellenangebot – das erhöht Ihre Reichweite auch bei latent Job-Suchenden.  

Weitere Vorteile von XING Stellenanzeigen

  1. Direkt passende Kandidat·innen an der Hand: Automatische Kandidat·innen-Vorschläge aus dem XING Netzwerk basierend auf Matching-Algorithmus
  2. Möglichkeit der Direkt-Ansprache: XING Nachrichten an Nicht-Kontakte versenden und auch latent Job-Suchende aus angrenzenden Branchen erreichen
  3. Integrierte Workplace-Insights von kununu: Bewerber·innen mit relevanten Informationen, wie Kultur-Angaben, Benefits und dem kununu Score versorgen

Weitere Informationen zu Funktionen, Versionen und Preisen von XING Stellenanzeigen erhalten Sie hier.

Maximale Reichweite, maximaler Recruiting-Erfolg

Mit den XING Stellenanzeigen sind Sie im Jobs-Netzwerk und auf weiteren relevanten Job- und Social-Media-Plattformen präsent. Damit Sie die richtigen Kandidat·innen erreichen!


¹ Wollmilchsau, Online Recruiting Studie 2021, 2021
² Otto -Friedrich-Universit.t Bamberg, Recruiting Trends, 2020
³ Trendence Institut,Trend Report: Gute Stellenanzeigen 2019, 2019

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